Antonias Heidesand

Wahrscheinlich wollen die Norddeutschen ihre leckere Mürbeteig-Kekse einfach für sich behalten, sonst hätten sie sie sicher nicht nach trockenem, knirschendem Heidesand benannt! In der Tat ist das der Grund, weshalb ich sie bis dahin auch noch nie probiert habe. Das einzige was knirscht, sind die paar Zuckerkörnchen am Rand, aber die isst man mit Genuss. Meine älteste Tochter macht sie mir zweierlei Teigsorten, so dass sie ein schönes Marmormuster bekommen. Sehr lecker und leider viel zu schnell verputzt…


Zutaten: (ca. 45 Kekse)
375 g Dinkelmehl Typ 630
125 g Puderzucker
250 g Butter
½ Päckchen Backpulver
1 Prise Meersalz
10 g Kakao (oder mehr nach Geschmack)
20-40 g Rohrohrzucker

Die Butter in einem Topf zum Schmelzen bringen und leicht bräunen.

In eine große Schüssel das Mehl und den Puderzucker sieben, Backpulver, Salz und die flüssige Butter hinzufügen und mit den Händen zügig zu einem homogenen Teig verkneten. Den Teig halbieren und in die eine Hälfte den Kakao einarbeiten. Je mehr man nimmt, desto herber wird der dunkle Teig.

Nun beide Teigsorten vierteln. Jeweils ein dunkles und ein helles Teigviertel wie zu einen Turm aufeinandersetzen und vorsichtig miteinander verkneten bis ein Marmormuster entsteht.

Alle Teigstück aneinander setzen und zu einer Rolle von ca. 30 cm Länge formen. Diese im Zucker wälzen. In Folie wickeln und mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank legen.

Die Rolle in 1 cm breite Scheiben schneiden. Diese auf zwei mit Backtrennpapier belegte Bleche verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 160° C Umluft etwa 15 Minuten backen bis sie anfangen zu bräunen. Kurz auskühlen lassen bevor man sie auf ein Gitter umsetzt.

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