Bärlauch-Kräuter-Schnecken

Was gibt es besseres als ein warmes, nach Knoblauch duftendes Brot? Stimmt, da kommt nur wenig in Frage… Egal ob mit Bärlauch, Petersilie oder – das ist eigenlich mein Favorit – mit Rosmarin, diese Kräuterschnecken sind wirklich der Hit. Lauwarm schmecken sie am allerbesten.


Bärlauchschnecken

Tipp: anstelle von Bärlauch (den gibt es ja nur kurz) kann man auch eine andere Kräutermischung nehmen, zum Beispiel Petersilie und Knoblauch oder Rosmarin und Knoblauch (jeweils 3 – 4 Zehen) oder dem persönlichen Lieblingsgewürz. Selbst klein geschnittene Paprikawürfelchen sind denkbar…

Zutaten: (20 – 22 Schnecken)
Teig: 500 g Dinkelmehl, ½ Würfel Hefe, 1 Tl Zucker, 300 ml Milch, ¾ Tl Meersalz, 2 El Olivenöl
Füllung: 200 g ganz weiche Butter, 1 großer Bund Bärlauch, 2 Knoblauchzehen, Fleur de Sel

Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Vertiefung hineindrücken. Die Hefe hineinbröckeln, Zucker dazu und mit Milch, Öl und Salz mit den Händen oder Knethaken zu einem elastischen Teig verarbeiten. Mit den Händen noch ein paar Minuten weiterkneten. Der Teig sollte nicht mehr kleben, sondern gut formbar sein. In der sauberen Schüssel 1 Stunde zugedeckt ruhen lassen. Sein Volumen müsste sich dann verdoppelt haben.

In der Zwischenzeit die Kräuterbutter herstellen. Dazu die gewaschenen und trocken geschleuderten Kräuter mit einem Messer klein schneiden. Zu der sehr weichen Butter in eine Schüssel geben, Knoblauchzehen mit der Presse hineindrücken und Fleur de Sel darüber streuen. Alles mit einer Gabel vermischen.

Den Hefeteig auf bemehltem Untergrund zu einem Rechteck von etwa 40 x 50 cm ausrollen und die Kräuterbutter darauf verstreichen.

Von der langen Seite her fest nach oben hin aufrollen. Die Teigrolle nun mit einem schweren Messer in 20 bis 22 möglichst gleiche Teile zerschneiden. Diese auf zwei mit Backpapier belegte Backbleche legen und nochmals 30 bis 45 Minuten gehen lassen.

Im auf 190°C Umluft vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene etwa 20 Minuten goldgelb backen. Nicht zu dunkel werden lassen, damit sie schön saftig bleiben.

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