Cassis-Likör

Cassis nimmt man als Basis für Kir oder Kir Royale. Dieser Likör ist zum Mischen mit Weißwein oder Crémant aber beinahe zu schade, er schmeckt nämlich pur schon einfach zum Niederknien.

Was man braucht, bis man ihn genießen kann, ist allein ein wenig Geduld, denn er muss insgesamt etwa 5 Monate reifen. Aber die lohnen sich.

Die herausgefilterten Früchte kann man wie Rumtopffrüchte benutzen, muss also nicht den Kompost und die Würmer damit füttern


Zutaten:
1 kg schwarze Johannisbeeren (sehr reif)
125 g Himbeeren
2 Gewürznelken
2 l Cognac
500 g Zucker

Die Johannisbeeren waschen und von den Rispen streifen. Mit einem Kartoffelstampfer etwas zerdrücken und in einen sauberen, mit kochendem Wasser ausgespülten Steinguttopf füllen. Die Himbeeren und Nelken hinzufügen und mit dem Cognac übergießen. Einmal gut umrühren.

Den Topf mit Frischhaltefolie gut verschließen. Ich spanne immer einen Gummi drumherum, damit die Folie besser hält und lege dann den Deckel auf.

Den Inhalt des Topfs 2 Monate bei Zimmertemperatur ziehen lassen. Am besten einfach in den Schrank stellen und vergessen. Hier mein Tipp: einen Zettel beschriften mit der Dauer der Wartezeit – denn die vergisst man ja doch immer.

Zucker und 250 ml Wasser kochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Abkühlen lassen.

Frucht-Cognac-Mischung durch ein Mulltuch filtern, eventuell mit einem Gewicht beschweren und abtropfen lassen, um noch mehr Flüssigkeit herauszupressen. Mit der Zuckerlösung vermischen, in Flaschen umfüllen, die man gut verschließt und weitere 3 Monate stehen lassen, damit sich noch mehr Aroma entwickelt.


Die getränkten Früchte sind eigentlich fast zu schade, um sie wegzuwerfen. Sie schmecken fantastisch nach dem Cognac, fast wie Rumtopf. Ich habe noch etwas mehr Zuckersirup nachgekocht und sie damit vermischt. Sie passen gut zu Eis, Nachtisch und kuchenartigen Desserts.

Abgefüllt in sterilisierte Gläser halten sie sich auch noch eine Weile im Kühlschrank.

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