Crêpes mit Karamell-Tomaten und Gorgonzola

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Endlich gibt es wieder reife Tomaten. Sie sind einfach unschlagbar, vor allem frisch gepflückt. Und jeder, der noch keine Pflanze im Garten oder auf dem Balkon stehen hat, sollte sich nächstes Jahr mindestens eine zulegen, am besten eine mit kleineren Früchten.

Für die Füllung dieser Crêpes habe ich die kleinen Tomaten halbiert, ein paar größere, reife geviertelt, mit Olivenöl vermischt und mit Zucker bestreut. Unter dem Grill entsteht nun etwas, was beinahe an einen Nachtisch erinnert, so fruchtig, süß und voller Geschmack, dass man aufpassen muss, nicht gleich alle wegzuessen und für die Füllung genügend übrig zu lassen. Sie passen perfekt zu dem pikanten Gorgonzola und dem duftenden Basilikum



Zutaten
: (3 – 4 Personen, 10 – 12 Crêpes)
Für den Teig:
200 g Mehl Typ 550
50 g Buchweizenmehl
1 Ei
30 g Butter
1 Tl Meersalz
500 ml Wasser

Fett zum Ausbacken

Für die Füllung:
300 – 400 g kleine Tomaten (Cocktail, bunt oder je nach Geschmack)
Olivenöl
Kräutersalz
3 Tl Rohrohrzucker
150 g guten Gorgonzola, etwas zerkleinert
Basilikum, frisch

Kleine Tomaten halbieren, die größeren vierteln und in eine Auflaufform legen. Mit Olivenöl beträufeln, mit den Händen gut vermischen und die Schnittseiten nach oben drehen. Mit Kräutersalz und Zucker bestreuen. In den Backofen bei 200° C unter den Grill stellen, bis sie nach 10 Minuten anfangen zu bräunen. Herausnehmen und beiseite stellen.

Währenddessen in einem Topf die Butter schmelzen lassen bis sie zu bräunen beginnt. Vom Herd nehmen, das Mehl, Salz und Ei hinzufügen, mit dem Handrührgerät grob verrühren, dann nach und nach Wasser dazu gießen und zu einem feinen Teig verquirlen. Etwas quellen lassen.

Pfanne erhitzen, etwas Fett dazu und die Crêpes nacheinander backen und zusammenfalten. Eventuell im Backofen warmhalten. Mit den karamellisierten Tomaten und Gorgonzolastückchen belegen, darauf Basilikumblätter (und Blüten) legen, mit etwas Öl aus der Auflaufform beträufeln und servieren.

Falls dann doch zu wenig Tomaten-Füllung übrig geblieben ist, die Pfannkuchen mit Zucker und Zimt oder Holundergelee füllen.

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