Dicke Bohnen Fritter mit Quinoa und Pecorino

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Bevor ich in meinem Garten wieder Dicke Bohnen anbaue, müssen jene im Tiefkühlfach erst verbraucht werden. Leider rufen diese Bohnen weder bei den Kindern noch bei meinem Mann Begeisterungsstürme hervor. Aber für die Beete selbst sind die Pflanzen sehr vorteilhaft, da sie mit ihren Wurzeln Stickstoff anreichern.

Nun gut, Bratlinge gehen immer und so habe ich sie mit einem Rest gekochten Quinoas zu Frittern verarbeitet und die volle Zustimmung meiner Familie erhalten. Im Nu waren sie vertilgt. Dicke Bohnen können also doch schmecken.

Der Teig ist relativ weich, weshalb er in der Pfanne erstmal etwas stocken muss, bevor die Bratlinge gewendet werden können. Ist dies einmal geschafft, sind sie gerettet. Will einem das Wenden gar nicht gelingen, etwas Mehl unter den restlichen Teig mischen.


Dazu: Kräuterquark


Zutaten
: (12 Stück)
200 g Dicke Bohnen
4 El Petersilie
2 Eier
50 g Pecorino, gerieben
3 El gekochten Quinoa (alternativ: Reis, Hirse o.ä. oder: 60 g Semmelbrösel)
2 El Sahne
Olivenöl
Meersalz
Pfeffer
evt. 4 El Mehl

Die Dicken Bohnen blanchieren (TK-Bohnen sind normalerweise schon blanchiert), damit die äußere Haut entfernt werden kann. Die hellgrünen Kerne in einer Schüssel sammeln, mit einem Pürierstab grob pürieren und mit Petersilie, Eiern, Pecorino, Quinoa und Sahne vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In einer schweren Pfanne das Öl erhitzen und die Bratlinge von beiden Seiten schön braun braten.

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