Entdeckt: Piadine mit Grünkohl oder Trüffel-Parmesan

Die Piadina ist mir das erste Mal in dem ausgezeichneten Restaurant San Lorenzo bei Hamburg begegnet. Das ist eine Art ganz dünnes Fladenbrot, das mir dort mit Trüffelcreme serviert wurde. In meiner Erinnerung war das sehr, sehr lecker. Wie ich gelernt habe stammt die Piadina aus der Region Emilia-Romagna, die für ihre gute Küche sowieso berühmt ist.

Die Piadina kann belegt oder, wenn man sie einklappt, gefüllt werden mit allem, was einem schmeckt. Ich hatte noch einen Rest Grünkohl und ein Stück Trüffel. Es gehen aber ebenso Mozzarella, Basilikum und Tomaten, gebratene Auberginen oder  Paprika mit Mozzarella, gebratene Pilze oder Tomaten und Rucola oder viele andere denkbare Varianten.

Zum Backen der Fladen eignet sich am besten eine gußeiserne Pfanne oder flache Crêpes-Pfanne.


Tipp: die Fladen lassen sich sehr gut einfrieren, sind bei Bedarf also schnell griffbereit

Zutaten: (4 Fladen)
100 g Mehl Typ 550
1 Prise Backpulver
½ TL Meersalz
2 El Olivenöl
50 ml Wasser

Für den Belag:
100 g Grünkohl
rote Zwiebelringe
Knoblauch kleingeschnitten
Butter
Salz
Pfeffer

Trüffelscheiben
Parmesan
Olivenöl

Aus den Zutaten einen glatten, elastischen Teig kneten. In 4 gleiche Teile teilen, auf bemehlter Fläche zu dünnen Fladen ausrollen und diese nacheinander in einer gußeisernen Pfanne eventuell mit etwas Öl von beiden Seiten aufbacken.

Währenddessen den Belag vorbereiten. Dazu den Grünkohl kurz in kochendem Wasser blanchieren und danach kleingeschnitten in Butter mit Knoblauch andünsten, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Warm halten.

Will man mit Trüffel und Parmesan belegen, beides dünn hobeln und beiseite stellen. Man kann natürlich auch eine Creme herstellen, indem man Trüffel, geriebenen Parmesan, Meersalz und Olivenöl püriert. Mit Pfeffer abschmecken.

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