Fein würzig: Petersilien-Blüten-Pesto

Ab jetzt schreiben wir unsere Petersilienpflanzen nicht mehr einfach ab, wenn sie anfangen zu blühen (dann sind ihre Blätter nämlich nicht mehr brauchbar), sondern freuen uns auf ein richtig leckeres Pesto, das wir aus den Blüten machen. Das Aroma der Blüten ist fein und frisch und unverkennbar petersilig. Auch dies eine Entdeckung aus den „Kostbaren Kräuterblüten“.


Zubereitet wird es dort mit knusprig gebratenen Polentaschnitten, die mit etwas Ricottacreme und dem Pesto serviert werden. Ich finde allerdings, dass bei einem guten Pesto frischer Knoblauch und Pinienkerne unverzichtbar sind und habe sie deshalb ergänzt



Zutaten:
50 g Petersilienblüten und -blättchen
50 g Parmesan, gerieben
3 – 4 El Pinienkerne, geröstet
1 Knoblauchzehe, frisch
½ Tl Zitronenschale, fein gerieben
Chili, aus der Mühle
Meersalz
80 ml Olivenöl

Alle Zutaten mit einem Pürierstab zu einer feinen Masse verarbeiten, mit Salz abschmecken, fertig.

Wer gerne die Polentaschnitten dazu essen mag, kocht 250 g Polenta in einer Mischung aus Milch und Gemüsebrühe auf, insgesamt 1 Liter, und lässt alles 10 Minuten ausquellen. Mit 40 g Butter und 50 g geriebenem Parmesan verrühren, dann mit Salz und Muskat abschmecken.

Auf ein Backblech in 2 cm Dicke streichen oder in eine gebutterte Auflaufform füllen und im Backofen bei 200° C Umluft ca. 20 Minuten backen. Kurz unter den Grill schieben für die Bräunung.

In Schnitten schneiden und mit Ricotta und Pesto anrichten. Wer mag, träufelt noch etwas Olivenöl darüber.

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