Guter Snack: Roti mit pikanter Füllung

Roti sind eine typisch srilankische Speise, die man tagsüber in vielen Garküchen bekommt. Ich selbst konnte leider keine probieren, weil sie entweder abends ausverkauft oder mit Fleisch bzw. Fisch gefüllt waren. Also habe ich das nun nachgeholt mit Hilfe von „The Lotus and The Artichoke“, habe die Füllung aus geriebenen Kartoffeln und Möhren mit einer angenehmen Schärfe und guten Gewürzen versehen, und  werde sie in einer größeren Menge wohl bald wieder machen – oder in Kombination mit einem Curry-Gericht hinterher. Zwei Roti sind als Snack perfekt, für ein komplettes Essen reichen sie aber allein nicht aus. Ein Chutney passt perfekt dazu.

Die Füllung kann auch jederzeit variiert werden: zum Beispiel mit klein gewürfelten Kartoffeln, Möhren und Erbsen. Der Kniff beim Teig ist, ihn ruhig etwas öliger zu machen, dann lässt er sich schön dünn verarbeiten. Und mit den Gewürzen mutig sein! Schmeckt prima


Tipp: als Vorspeise reicht die Menge für 6 Personen
Zutaten: (6 Stück für 3 Personen)
Für den Teig:
200 g Dinkelmehl Typ 630
½ Tl Meersalz
80 ml Wasser
4 – 6 El Olivenöl

Für die Füllung:
150 g Kartoffel, gerieben
80 g Möhre, gerieben
80 g Frühlingszwiebeln, fein geschnitten
1 El Kokosöl
½ Tl Senfsaat schwarz
½ Tl Koriander, gemahlen oder 1 Tl Saat gemörsert
½ Tl Chiliflocken
5 – 6 Curryblätter, alternativ ½ Tl Currypulver
½ Tl Kurkuma
½ Tl Meersalz
3 – 4 El Wasser

Fett zum Anbraten

Der Teig für die Roti ist leicht herzustellen und leicht zu verarbeiten. Das liegt an dem hinzugefügten Öl. Allein beim Falten der Dreiecke muss man kurz aufpassen, doch selbst das ist nicht besonders knifflig.

Aus den Zutaten also einen geschmeidigen Teig kneten, der nicht mehr an den Händen klebt. Eventuell etwas Mehl hinzufügen. In sechs Teile teilen, mit den Händen ein wenig einölen und ruhen lassen.

In einer Pfanne das Kokosöl erhitzen, Senfsaat aufpoppen lassen, Koriandern, Pfeffer, Chili und Curry dazu, kurz erhitzen, das zerkleinerte Gemüse darin anbraten und bei mäßiger Hitze  7 bis 10 Minuten dünsten. Falls es ansetzt, etwas Wasser zugeben. Immer wieder umrühren. Auskühlen lassen. Die Masse sollte nachher keine Flüssigkeit enthalten.

Nun die Teigkugeln zu Rechtecken im Verhältnis 1:3 der Seitenlängen ausrollen, aber maximal in einer Grösse von 10 x 30 cm. Da sie ölig sind, ist der Teig elastisch und lässt sich leicht von der Arbeitsplatte lösen.

Jeweils etwa 1 El der Füllung auf ein Teigende setzen. Die Teigecke darüber zu einem Dreieck falten. Dieses Dreieck noch zweimal falten. Am Ende entsteht das fertige Dreieck, bei dem man die Seiten etwas zusammendrückt, alles nochmal in Form bringt und vorsichtig platt drückt, und das dann in der Pfanne von allen Seiten angebraten werden kann.

Auch die Seiten sollten aufrecht stehend gebräunt werden.

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