Kürbissuppe mit Orange

Nun also doch: Kürbissuppe. Ich komme nicht drum herum. Dieses Jahr hat sich nämlich ein großer, schöner Muscade de Provence im Garten versteckt. Ich habe ihn erst entdeckt, als die Blätter der Hokkaidos schon alle welk waren. So ein Muskatkürbis macht schon was her und stellt ein Problem dar, wenn keiner (damit sind die Kinder gemeint) Kürbissuppe essen möchte. Die Suppe hat nämlich den Vorteil, dass man gleich ein Kilo auf einmal von dem Gewächs verarbeiten kann.

Auf Kokosmilch oder Ingwer hatte ich keine Lust. Aber mein Mann hat sich gestern in der Osteria in Hamburg als Vorspeise eine sehr gute Kürbissuppe bestellt, die mit Orange gemacht war.  Kürbis braucht immer etwas Fruchtiges um sich herum, das hebt seinen Geschmack. In der Osteria haben sie wohl relativ viel Orangesaft hineingekippt, ich habe das reduziert, dafür aber Orangenschale hinzugefügt. So hat sie weniger Säure, aber mehr Orangenaroma. Die Kinder mussten dann doch zugeben, dass sie nicht sooo übel war…


 

Zutaten:
1 kg Kürbis (z.B. Hokkaido mit Schale oder Muskatkürbis), große Würfel
20 g Butter
1 Zwiebel, gehackt
1 Knoblauch, gehackt
1 Tl Kurkuma
2 Tl Meersalz
Pfeffer
Muskat
½ Orange, Saft und Abrieb
100 ml Sahne
300 – 500 ml Wasser
Petersilie
2 El Kürbiskerne, grob gehackt
4 El Kürbiskernöl

In einem Topf die Butter erhitzen und darin die Zwiebeln und Knoblauch erhitzen. Die Kürbiswürfel dazutun, 1 Minute unter Wenden mit erhitzen, dann mit Wasser ablöschen. Je nachdem, wie dick die Suppe nachher sein soll, mehr oder weniger Wasser benutzen. Aufkochen lassen und weitere 10 Minuten köcheln lassen.

Mit Salz, Kurkuma, Pfeffer und etwas Muskat würzen, mit dem Pürierstab ganz glatt zermusen und mit der Sahne verfeinern. Nun Orangensaft und Schale hinzufügen und nochmal abschmecken.

Die Suppe in Schalen füllen, mit Kürbiskernen und Petersilie bestreuen und mit Kürbiskernöl beträufeln.

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