Pflanzgefäße und Beete

Das Pariser Centre Pompidou hat einen sehr beeindruckenden, riesigen goldfarbenen Blumentopf als Kunstobjekt installiert. Wer also noch ein Zeichen in seinem Garten setzen möchte, könnte dies durchaus als Inspiration nutzen… Ansonsten sind niedrige Beetkästen für wenig Geld schnell zusammengebaut, und mittlerweile gibt es für den Balkon auch richtig schöne Pflanztaschen.


DIY

Beetkästen aus ungehobelten Brettern

Cold Frame in Backyard Vegetable Garden with house, brick pathway, raised beds, flowers and vegetables coldframe
Cold Frame in Backyard Vegetable Garden with house, brick pathway, raised beds, flowers and vegetables coldframe

Beetkästen haben den Vorteil, dass sie schnell gebaut sind. Man kann mit ihnen für Struktur im Garten sorgen, sie können (unbepflanzt) leichter versetzt werden, mit Mistunterfütterung dienen sie als warmes Frühbeet, sie sind nicht  so anfällig für Unkräuter, und mit frischer Erde gefüllt bieten sie eine sehr gute Grundlage für die jungen Pflanzen. Am besten lässt man sich im Baumarkt Bretter von 1 m Länge zuschneiden und schraubt sie an innenliegende Kanthölzer in den Ecken. Fertig. Die Höhen sind natürlich variabel, doch sollte man vorher überlegen, was dort gepflanzt werden soll. Möhren brauchen mehr Platz nach unten als Rote Bete oder Salat. Eigentlich sind Beetkästen wie Hochbeete im Kleinformat, bedeuten aber weniger Aufwand.

Hochbeet

Hochbeet-Bauplan
Bauplan

Ein Hochbeet ist der absolute Hit. Dort wächst alles besser, schneller und Probleme mit Schnecken gibt es fast nicht. Man kann fertige Sätze kaufen, aber genauso gut ein Hochbeet selbst bauen. Der Fantasie sind bei dem Material auch hier keine Grenzen gesetzt, Bretter aller Art, aber auch Ziegelsteine usw. können verwendet werden. Letztendlich eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Hügelbeet

f6408febf94378ab54f4241fa16f3113Ein Hügelbeet besteht wie das Hochbeet aus mehreren Lagen organischer Materialien und Kompost. Es ist rasch aufgeschichtet, es ist fruchtbar und die Pflanzen wachsen so gut wie auf dem Hochbeet. Wenn es frisch aufgesetzt ist, beträgt seine Höhe etwa 50 cm. Natürlich sackt es in 2 – 3 Jahren in sich zusammen und muss dann neu aufgbaut werden. Aber bis dahin liefert es reichlich Gemüse.

Gärtnern in Kisten und Säcken

Die Urbanen Gärtner haben es vorgemacht: sie nutzen leere Milchtüten, um Rettiche anzubauen, ausgediente Reissäcke für Kartoffeln und alte Plastiktonnen für Kürbisse. Wichtig ist nur, dass die Gefäße einen Wasserablauf haben. Kunststoffkisten sind stapelbar, mobil und haben eine lange Lebensdauer. Platzsparende Gartensäcke aus Polypropylengewebe sind zwar nicht so schön, dafür billig. Viel Geld ausgeben ist also gar nicht immer nötig, Einfallsreichtum ist eher gefragt. Die modernen Designvarianten bieten etwas fürs Auge und gefallen mir persönlich am besten.

Und womit befüllt man diese ganzen Kisten, Säcke und Beete, wenn man nicht auf die teuren Säcke aus dem Baumarkt zurückgreifen will? Eine gute Gelegenheit bieten die regionalen Kompostierwerke, die über die Recyclinghöfe frische und gute Komposterde verkaufen, in der die Pflanzen prima gedeihen. Für einen halben Kubikmeter zahlt man etwa 6,50 €. Abholen muss man sie allerdings selbst.

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