Schwarzer Reissalat mit Gemüse und Miso-Dressing

Kartoffel- und Nudelsalate sind, wenn es sie einmal gibt, doch recht beliebt und schnell alle. Besonders praktisch sind sie obendrein, denn einmal gemacht, stellt man sie in die Küche, einen Stapel Teller daneben und jeder nimmt sich, wann er Lust und Hunger hat.  Bei uns sind vor allem die Wochenenden im Sommer recht unkoordiniert, was das Essen anbelangt, und für solche Gerichte geradezu prädestiniert.

Beim Reissalat finde ich vor allem das Dressing am schwierigsten. Mit Essig und Öl kommt man hier nicht weit. Aber jetzt habe ich eines entdeckt, das wirklich passt und mich sehr überrascht hat. Denn über Miso-Dressings bin in der New York Times schon häufiger gestolpert, konnte mir aber nicht viel darunter vorstellen. Miso-Suppe esse ich beim Japaner gerne. Aber Miso im Salat?

Nun gut, ich habe es ausprobiert und bin begeistert. Dazu muss ich allerdings sagen, dass ich dunkles Miso, das ich vorrätig hatte, statt hellem benutzt und die Menge deutlich reduziert habe. Für mein Geschmacksempfinden war das genau richtig. Es ist auch äußerst schwer, den Geschmack zu beschreiben, er ist jedenfalls ausgewogen und frisch. Ist das vielleicht umami?



Zutaten:
250 g schwarzer Venere-Reis (Bioladen, von Davert)
1 Handvoll Zuckerschoten
1 Handvoll Brokkolistängel
2-4 Radieschen, fein gehobelt
1 Avocado, gewürfelt
1 Möhren, fein gehobelt
Olivenöl zum Andünsten

Für das Dressing:
3 El Cashewnüsse
1 cm frischer Ingwer
1 Tl Meersalz
1 El Miso-Paste
2 El Zitronensaft
2 El Olivenöl
1 El Honig
100 ml Wasser

Zutaten: was da ist und schmeckt

In einem Blender die Zutaten für das Dressing zu einer feinen, homogenen Sauce verarbeiten. Eventuell nochmal abschmecken.

Den Reis nach Packungsanweisung in 40 Minuten garen.

Das Gemüse vorbereiten und schnibbeln bzw. hobeln. Den Brokkoli in der Schmorpfanne ein paar Minuten in Öl andünsten und kurz bräunen lassen. Herausnehmen und dann mit den Zuckererbsen ebenso verfahren.

Reis in einer Schale anrichten, das Gemüse darüber verteilen und leicht unterheben, dann die Sauce darauf gießen oder getrennt dazu reichen.

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