Tarte von Roten Ribisel

Johannisbeeren sind sehr schöne Früchte. Leider auch sehr sauer. Und voller Körnchen. Also nicht besonders beliebt. Seitdem ich die Sträucher ausgedünnt habe, ist die Ernte auch richtig üppig und mein Tiefkühlfach voll. Jetzt mache ich Platz. Mein erstes Ergebnis: eine richtig leckere Tarte, die aus optischen Gründen allerdings recht bald aufgegessen sein will (der Puderzucker löst sich leider schnell auf)


Zutaten: (für eine Tarte- oder Springform)
Für den Mürbeteig: 225 g Mehl, Salz, 3 El Rohrohrzucker, 120 g kalte Butter, 1 Ei. Backtrennpapier und Linsen zum Blindbacken
Für den Belag: 500 g Johannisbeeren, 2 Eier, 150 g Rohrohrzucker, 200 ml Sahne
Deko: Puderzucker, ein paar Johannisbeeren, evt. Zitronenmelisse

Aus Mehl, 1 Prise Salz, Zucker, Butterstückchen und dem Ei einen Teig kneten. Die Spring- oder Tarteform einfetten und den ausgerollten Teig damit auskleiden. 1 Stunde kühl stellen.

Die Johannisbeeren (wenn sie noch Stängel haben ist das egal) in einen Topf füllen, mit 2 El Wasser erhitzen und solange kochen, bis die Beeren aufplatzen. Das geht relativ schnell. Das Ganze dann durch ein Sieb pürieren und das Johannisbeermus auffangen. Das sollten dann ungefähr 250 ml sein.

Den Backofen nun auf 180°C Umluft (200°C Ober- u. Unterhitze) vorheizen.

Den Teig mit Backtrennpapier belegen und die Linsen darauf verteilen. Im Ofen 10 Minuten backen. Linsen und Papier entfernen.

Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen und das erkaltete Fruchtmus unterrühren. Die Sahne steif schlagen und ebenfalls unterheben. Die Mischung auf den Mürbeteig geben und 35 Minuten im Ofen backen lassen. Dabei bräunt sich die Oberfläche leicht. In der Form auskühlen lassen.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben und mit Johannisbeeren und evt. Zitronenmelisseblättchen garnieren

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