Unterschätzt: Schwarzer Rettich mit Apfel und Kürbiskernen

Unter rein kulinarischen Aspekten ist diese Rohkost aus scharfem Rettich, gehackter Petersilie und süss-fruchtigem Apfel eine richtig leckere Mischung, die zwar blass aussieht, aber keineswegs so schmeckt. Kürbiskerne geben Biss und eine gutes Nussaroma und das Dressing aus Sahne, Zitrone und Kräutersalz runden alles ab. Und wenn es dabei noch der Gesundheit dient – umso besser.

Denn leider ist der schwarze Rettich auf den Menüplänen nicht so verbreitet, wie er es eigentlich verdienen würde. Er ist ein Wintergemüse, das es in sich hat. Man kann den Rettich nicht nur als Rohkost zubereiten, sondern auch wunderbar zu Hustensaft verarbeiten. Die Senföle des Schwarzen Rettichs wirken in beiden Fällen auf den Hals-, Nasen- und Rachenraum und die Bronchien, wo sie ihre schleimlösende und entkrampfende Lösung entfalten. Neben antibakteriellen (und sogar anticancerogenen) Eigenschaften enthält er viele Vitamine und wichtige Minaralstoffe. Also vieles, was man im Winter besonders nötig hat


Zutaten: (4 Personen)
3 kleine Schwarze Rettiche
3 kleine Äpfel
1 Zitrone
Petersilie
4 El Kürbiskerne
3 El Sahne
1 – 2 El Agavendicksaft oder flüssiger Honig
Kräutersalz

Die Rettiche schälen und fein reiben, die Äpfel wenn möglich mit Schale ebenso fein reiben, Petersilie hacken und die Kürbiskerne grob mit einem schweren Messer zerkleinern.

Alles in einer Schüssel mischen, mit Sahne, Zitronensaft, Kräutersalz und Agavendicksaft würzen und nochmals gut umrühren.

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