Wurzelbrot

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Da kam mir einfach meine Joggingrunde dazwischen. Der Brotteig hatte es eilig, während ich unterwegs war, und schon ging er aus dem Leim. Dabei liebe ich gerade die knorrige, knarzige Form des Brots, die es bekommt, wenn man es rechtzeitig in den Ofen schiebt. Geschmeckt hat es trotzdem. Der Anteil an Hartweizengriess verleiht ihm eine schöne, leicht knusprige Textur. Ich habe es abends zu Freunden mitgenommen, dort ging es als „dunkles Ciabatta“ durch.


Tipp: Den Teig am Vorabend zubereiten und über Nacht gehen lassen, dann bekommt er schönere Luftblasen

Zutaten: (2 Brote)
500 g Mehl Typ 1050, 200 g Mehl Typ 550, 300 g Hartweizengrieß, 650 ml Wasser, 1 Würfel Hefe, 1 Tl Honig, 1½ El Salz, 50 ml Olivenöl

Hefe in Honig auflösen. Die Mehlsorten mit dem Salz mischen und Hefelösung, Wasser und Olivenöl dazu geben. Alles zu einem Teig kneten. Diesen mindestens 1 Stunde, besser aber über Nacht gehen lassen.

Nochmals den Teig bearbeiten, indem man ihn etwas platt drückt und 10 Mal von den Seiten überschlägt. In 2 Stücke teilen.  Diese jeweils zu einer längeren Rolle formen, die dann in sich vorsichtig gedreht wird. Das Brot soll nachher wie eine grobe, ungleichmäßige Wurzel aussehen.

Nochmal ½ – 1 Stunde gehen lassen. Die Laibe auf einem mit Backtrennpapier belegten Blech in den auf 200° C vorgeheizten Backofen schieben. Mit Wasser besprühen und 35 Minuten backen.

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