Zart: Eingelegter Knoblauch

Gemüsegartenbesitzer kennen das Problem: ab und zu wirft die Ernte einfach mehr ab, als man auf einmal verbrauchen kann oder will. Jeden Tag eine große Schüssel Salat trifft spätestens  nach einer Woche auf dankende Ablehnung. Wenn er dann anfängt zu schießen, taugt er nur noch für den Kompost, also verordnet man sich eine Salatdiät.

Brokkoli, Kohlrabi, Mangold – manchmal ist es einfach zu viel. Blattgemüse wie Spinat kann leicht blanchiert und eingefroren werden. Aber was passiert mit dem vielen jungen Knoblauch, der im Jahr zuvor neben die Erdbeeren gesetzt wurde und dann wegen des Platzbedarfs notgedrungen dem Grünkohlnachwuchs weichen musste?

Wegwerfen kommt überhaupt nicht in Frage, zum Trocknen ist er noch zu jung. Aber man kann ein Knoblauchconfit herstellen, bei dem die Knubbel sanft in Öl gegart und dann darin eingelegt bleiben. So hat man ihn immer griffbereit. Sein Geschmack ist jedoch milder als gewohnt. Wer mag, gibt noch Chili oder Rosmarin dazu



Zutaten
: (ein Küchenthermometer ist hier von Vorteil)
Knoblauchzehen, ohne Haut
Olivenöl
evtl. Chiliflocken, Rosmarin, Oregano…

Die Knoblauchzehen ein paar Sekunden in kochendem Wasser blanchieren und abgießen.

In einen kleinen Topf geben, mit Öl bedecken und bei 70° C sanft garen. Nach 8 Minuten waren meine Knoblauchzehen weich und ich habe alles in ein zuvor sterilisiertes Schraubdeckelglas (10 Minuten in köchelndem Wasser) umgefüllt.

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