Zwetschgen-Kompott mit Nelke und Zimt

Zwetschgen-Kompott gehört zu den Dingen, die man heute als altmodisch bezeichnen würde. Genau wie Zwetschgenmus oder eine alte Platte von den Beatles. Zwetschgen kommen heute auf feine Tartes, in Eiscremes, zum Schmorbraten in den Ofen oder werden zu (übrigens sehr empfehlenswertem) Chutney gekocht. Aber Zwetschgen-Kompott ist out. Ausser man hat einen Baum oder eine Freundin mit Baum, der so viele Früchte abwirft, dass man 2 Tüten davon in den Arm gedrückt bekommt. Nur kann man so viele Kuchen gar nicht backen, wie die Menge hergeben würde. Also? Da hilft nur noch Einwecken und sich im Winter darüber freuen. Oder ganz viel frisches Kompott essen, zum Beispiel zu Dampfnudeln.

Für frisches Kompott kocht man das Obst einfach mit etwas Wasser, Zucker, Orangenschale, Nelke und Zimt weich. Schmeckt auch superlecker


Kompott zu Dampfnudeln – lecker!


Zutaten
: (3 Weckgläser)
1 kg Zwetschgen
etwas Orangenschale
Vanille aus er Mühle
6 Nelken
Zimt, gemahlen
6 El Zucker

Zwetschgen waschen, halbieren und Stein entfernen.

Die Weckgläser in einem großen Topf mit Deckeln und Gummiringen 10 Minuten in kochendem Wasser sterilisieren. Herausnehmen und auf ein sauberes, frisches Geschirrtuch stellen. Trocknen lassen. Der Topf mit dem heißen Wasser wird gleich zum Einkochen benutzt.

Zwetschgen zur Hälfte hineinschichten, jeweils etwas Orangenschale (4 cm), Vanille aus der Mühle, je 2 Nelken, je ½ Tl Zimt und je 1 El Zucker auf das Obst streuen. Die restlichen Zwetschgen einfüllen und nochmal je 1 El Zucker und eventuell etwas Zimt darüber geben.

Nun kurz aufgekochtes Wasser in die Gläser geben und bis 1 cm unter den Rand damit auffüllen.

Die Glasdeckel mit den Gummiringen belegen und die Einmachgläser verschließen. Mit jeweils 3 Klammern befestigen.

Die Gläser in den Topf stellen und alles bei 80° C für 25 Minuten pasteurisieren. Das geht am besten mit einem Küchen-Thermometer.

Die Gläser herausnehmen und abkühlen lassen. Klammern entfernen, dunkel lagern.

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