Es gibt im ligurischen Imperia einen großen, mittlerweile auf Nachhaltigkeit setzenden Ölhersteller, bei dem ich zwar keine Olivenöl kaufen würde, weil ich lieber die kleineren Unternehmen unterstütze, der aber durchaus ein Spektrum an Produkten im Angebot hat, die wirklich gut sind. Allen voran eine Nuss-Nougat-Creme mit Olivenöl, die fantastisch schmeckt. Neuerdings kann man dort in einem Show-Cooking-Bistro auch ein dreigängiges Mittagessen bestellen.
In diesem Zusammenhang haben wir kürzlich diese Linsenburger gegessen, deren Rezept uns der Koch gleich mitgegeben hat. Das Praktische an den Burger ist, dass sie keinerlei Bindemittel brauchen. Die pürierten Linsen kleben einfach so zusammen und lassen sich leicht formen. Mit süß-sauren Zwiebeln und einem kleinen Salat wird daraus eine gesunde Mahlzeit.

Zutaten: 4 Personen (8 Burger)
Für die Burger:
250 g Linsen (Beluga oder kleine braune Linsen)
2 EL Parmesan, gerieben
1 EL Semmelbrösel
2 EL Petersilie, gehackt
Meersalz
Pfeffer
Bratöl
vegane Mayo
Die Linsen in köchelndem Wasser weichkochen, das dauert etwa 30 Minuten, danach durch ein Sieb restliche Flüssigkeit abgießen. Die Linsen in einer Schüssel pürieren, mit Parmesan, Semmelbröseln und Petersilie vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Für die Zwiebeln:
3 rote Zwiebeln, in dünne Scheiben gehobelt
1 EL Rohrohrzucker
2 EL Condimento bianco
1 EL Wasser
½ TL Meersalz
Die Zwiebelringe geduldig in einer beschichteten Pfanne schmoren, bis sie weich werden. Zucker, Essig und Wasser hinzufügen und noch ein paar Minuten weiter garen, leicht salzen, dann vom Herd nehmen, bevor die Flüssigkeit vollständig verdampft ist. Sie sollten noch leicht feucht sein. In eine kleine Schüssel umfüllen.
Einzelne platte Burger formen und diese Portionsweise in einer Pfanne von beiden Seiten in etwas Bratöl anbraten.
Aus der Pfanne nehmen, mit Mayo und Zwiebeln toppen und dazu Salat servieren.