Was im Februar zu tun ist

In der Natur wird es lebhafter. Erste Anzeichen für eine allgemeine Aufbruchstimmung sind der auflebende Vogelgesang und – nicht zu überhören – das laute Gequietsche der Graugänse, die nach ihrer Winterreise nach und nach zu uns zurückkehren. Die ersten Paare stolzieren schon wieder durch unseren Garten. Die gewohnten und umkämpften Nistplätze von den Vorjahren sind…

Praktisch: Grüne Reste-Risotto

Resteverwertung ist bei diesem Risotto zwar der praktische Hintergedanke, aber viel grünes, gesundes Gemüse in ein Gericht zu packen, ist ja nie verkehrt. Ich hatte noch Brokkoli, Stängel vom Mangold (beides kein Lieblingsgemüse) und Spinat übrig, aber Erbsen, Wirsing und Porree wären vielleicht noch feiner im Geschmack. Das nächste Mal dann. Egal, welches man nun…

Was im Oktober zu tun ist

Und schwups – schon wieder ist ein Sommer vorbei und der Nachbargärtner treibt mich ab jetzt morgens mit seinem Hochleistungs-Laubpuster in den Wahnsinn, mit dem er den ganzen Garten und Fußweg bis aufs letzte Blättchen akribisch abpustet . Aber es gibt auch schöne Klänge. Die Kraniche sammeln sich in Scharen und sorgen für den Hintergrundsound,…

Was im September zu tun ist

Ernten, Einkochen, Einfrieren – in diesem Monat sind nicht nur die Eichhörnchen hektisch, die zu dritt unseren Walnussbaum abräumen (während die Hunde fassungslos zusehen). Trockenes Wetter sollte dazu genutzt werden, Zwiebeln, Kartoffeln, Paprika, Zucchini und die Zwetschgen zu ernten. Bei Regen kocht man eben seine Tomaten ein. Immer schön flexibel bleiben. Ich werde noch Spinat,…

Was im August zu tun ist

Bis Anfang des Monats habe ich den Garten für mehrere Wochen in die Obhut meiner Familie gelegt. Das war riskant, hat aber insofern geklappt, als es sowieso dauernd geregnet hat und das Gemüse nicht besonders gegossen werden musste. Es wachsen verschieden Sorten Zucchini, etwas Palmkohl, Bohnen und Kürbis, weiße Auberginen im Gewächshaus, ein paar Rote…

Was im Juli zu tun ist

Eine alte Bauernweisheit besagt, dass ein Tag im Juli so viel wert ist wie eine Woche im August. Denn Wärme, Licht und Dünger werden in diesen Tagen besonders gut verwertet. Also sollte man jetzt nochmal die Ärmel hochkrempeln, die Beete von Unkraut befreien, Starkzehrer mit Kompost und Hornmehl versorgen, richtig wässern und sie für den…

Zart: Mangold-Spinat-Galette mit Parmesan

Galettes sind offensichtlich zwar mit Quiches verwandt, aber ich finde, sie sind von ihrer Art her mehr gemüse- und weniger käselastig und insgesamt feiner. Gerade in der wärmeren Jahreszeit kommt das meinem Geschmack sehr entgegen. Auch diese hier ist sehr zart mit ihrem superdünnen Boden und dem feinen Blattgemüse. Die einfachste Art, Mürbeteig zu verarbeiten,…

Umami: Frühlingssuppe mit Parmesan-Brühe

Eine Brühe mit Parmesanrinde zu kochen, scheint noch immer ein kleiner Geheimtipp zu sein. Ich nehme an, das liegt daran, dass die meisten Parmesanrinden entweder gleich in diversen Hundemäulern verschwinden oder einfach nach dem Reiben gedankenlos im Müll landen. Dabei ist das Ergebnis schlicht mit einem Wort zusammenzufassen: umami. Was will man mehr? Und die…

Was im Mai zu tun ist

Dieses Jahr ist es einfach viel zu kalt, zumindest im Norden. Wenn die Sonne sich doch mal kurz blicken lässt, ahnt man, wie schön es sein könnte. Dann duftet der Garten, die Knospen springen auf und alles gedeiht. In den Hecken brüten Amseln, Singdrosseln, Kohlmeisen und Gimpel. Auch wenn es regnet, ist regelmäßiges Gießen besonders…

Strangolapreti: Italienische Spinatklöße mit Salbeibutter

„Strangolapreti“ heißt übersetzt in etwa Priesterwürger. Warum man die norditalienischen Spinatklöße so benannt hat (das Rezept reicht immerhin zurück ins 15. Jahrhundert) ist nicht ganz klar. Ob damit Kirchenvertreter gemeint waren, die sich gierig mit diesen leckeren Spinatklößen vollgestopft haben und deshalb beinahe daran erstickt wären oder ob ihnen das jemand nur gerne gegönnt hätte,…