Was im Juli zu tun ist

Eine alte Bauernweiheist besagt, dass ein Tag im Juli so viel wert ist wie eine Woche im August. Denn Wärme, Licht und Dünger werden in diesen Tagen besonders gut verwertet. Also sollte man jetzt nochmal die Ärmel hochkrempeln, die Beete von Unkraut befreien, Starkzehrer mit Kompost und Hornmehl versorgen, richtig wässern und sie für den…

Was im Juni zu tun ist

In meinem Garten rotiert in der neuen Saison wieder das Gemüse. Meine drei Hauptbeete sind aufgeteilt für schwach-, mittel- und starkzehrende Pflanzen, was sich sehr strukturiert anhört, aber in der Praxis nicht so leicht umzusetzen ist. Zumindest nicht bei mir – trotz Gartenbuch. Ich pflanze weder konsequent in Reih und Glied, sondern eher bunt durcheinander,…

Gepflückt: Frühlingspasta mit Brennnesseln und Giersch

Von dem vielen Giersch und den Brennnesseln im meinem Garten könnte ich wahrscheinlich jeden Tag Nudeln wie diese kochen – und im Herbst wären die Unkräuter immer noch nicht weg. Es gibt sozusagen Unmengen davon. Meine neu entdeckte, stille Reserve bei leerem Kühlschrank. Ich greife auf diese Blätter mangels erntereifen Spinats zurück, zuerst probeweise, aber…

Immer willkommen: Minestrone mit Schnittbohnen

Einfach, schnell und auf dem Tisch immer willkommen: die Minestrone mit Nudeln und grünen Bohnen in Tomaten-Gemüsebrühe. Zum Einsatz kommt hier – falls im Kühlschrank vorhanden – ein Stück Parmesanrinde für den Umami-Geschmack der Suppe.  Die Pasta wird separat gekocht und am Ende hinzugefügt. So verhindert man, dass sie am Topfboden ansetzt, doch vor allem…

Was im Mai zu tun ist

Es ist ganz schön unwirtlich draussen – zumindest bei uns im Norden. Man möchte meinen, die kalte Sophie hat sich irgendwie vertan, ausserdem regnet und stürmt es. Zumindest das Wasser tut den Pflanzen gut, alles grünt. Die Rosen haben noch ihre jungen Triebe und Blätter, die Salate und Kohlrabi wachsen jetzt unter Hauben, die sie…

Festlich: Samtiges Augenbohnen Curry

Augenbohnen sind wirklich sehr delikat. Sie sind kleiner als die weißen Cannellini, ganz samtig und fein im Geschmack. Für mich eine wirkliche Neuentdeckung. In Italien sind sie leicht zu bekommen, bei uns muss man leider noch etwas danach suchen (zumindest bei uns auf dem Land).  Ich habe ein wunderbares Curry damit gemacht, voller Aromen und…

Streitet euch nicht! Ribollita aus der Toskana

Man kann aus rustikalen Suppen auch kleine Feinschmeckersuppen machen. Vorausgesetzt die Basis stimmt. Das ist bei dieser traditionellen, toskanischen Ribollita, einer aromareichen Bohnensuppe mit Palmkohl (bei uns ersatzweise auch Kale oder Grünkohl), abgeschmeckt mit Rosmarin und Thymian, absolut der Fall. Man legt dafür einfach ein paar geröstete Brotscheiben auf die Suppe, beträufelt diese mit Olivenöl,…

Verschärft: Grüne Bohnen im Tomatensud

Im Moment gibt es grüne Bohnen in Hülle und Fülle und natürlich frisch geerntete Kartoffeln und Tomaten. Alle drei bilden die Grundlage für ein einfaches, aber immer wieder gern genommenes Gericht, dem wir mit Chili eine angenehme Schärfe verpasst und dessen Sud mit Butter angereichert haben. So lassen sich die Kartoffeln schön darin zermanschen Zutaten:…

Was im August zu tun ist

Dieses Jahr ist alles anders. Die Gemüsebeete und Gärten haben allerorts mehr Aufmerksamkeit erhalten als in den Jahren davor, alles ist gut in Schuss. Die Zucchini gedeihen, die ersten Tomaten und Gurken reifen, es gibt zarte Bohnen und Brokkoli. Wer jetzt seine Koffer packt, muss loslassen können. Damit die Gemüse in den Beeten nicht alle…

Frühlings-Pilaw mit Spargel, Bohnen und Erbsen

Uns haben ganz schön die Lippen gebrannt – die Chilischote war mal wieder scharf. Leider weiß man bei den abgepackten, frischen Schoten ja nie so richtig, was einen erwartet. Aber das ist das Schöne bei einem Pilaw: da das Gemüse getrennt auf dem Reis angerichtet wird, kann jeder je nach Geschmack von dem einen oder…