Kürbis aus dem Ofen schmeckt unbestritten besser als einfach nur im Topf gedünstet. Doch wenn ich den Ofen schon anmache, dann verarbeite ich den Kürbis gleich komplett, auch wenn ich nur die Hälfte davon brauche. Das spart am Ende Energie und Zeit. Ein Teil wandert zum Beispiel in eine Tarte, ein anderer ins Curry oder meinetwegen in Muffins, Waffeln, die Ravioli-Füllung oder Suppe. Zum Glück ist Kürbis so vielfältig einsetzbar.
In diesem Fall habe ich nach dem Blick in den Kühlschrank meine bereits gebackenen Kürbisspalten und gegarten Linsen kurzerhand zu einem Curry verarbeitet. Dazu etwas Basmatireis und ein Spiegelei. Steht nach 20 Minuten auf dem Tisch. Schmeckt super.

Zutaten: (2 Personen)
200 g Kürbis, im Ofen gegart, in Würfel
200 g Linsen, hier Berglinsen, gegart
200 ml Kokosdrink (ungesüßt)
2 EL Tomatensauce (fertig aus dem Glas)
alternativ: Tomatenmark
½ Zwiebel, gewürfelt
1 Knoblauchzehe, gehackt
1 Stück Ingwer, gehackt
Kokosöl
Currypulver
(oder: je ½ TL Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma)
1 Chilischote, in Ringe
Meersalz
Petersilie, gehackt
2 Eier
Dazu: Reis, Fladenbrot o.ä.
Zwiebel, Knoblauch und Ingwer in Kokosfett andünsten. Die Gewürze und Chili dazu, dann Tomaten und Kokosdrink hinzufügen, aufkochen, abschmecken, Kürbis und Linsen unterrühren und erhitzen, abschmecken.
Falls gewünscht in der Zwischenzeit den Reis garen und die Spiegeleier braten.
Mit Petersilie bestreut servieren.