Zuckererbse (Pisum sativum)

Meine Freundin hatte einige Zuckererbsen – ursprünglich wegen ihrer hübschen Blüten – neben ihre Rosen gepflanzt. In ihrem Garten haben es Pflanzen wegen des schlechten Bodens wirklich schwer, aber die Erbsen wuchsen munter drauflos und produzierten schließlich eine zarte Schote nach der anderen. Seitdem experimentiert sie mit Mangold, Rotkohl und anderen dekorativen Gemüsesorten im Blumenbeet. Da Erbsen aber nicht nur schön aussehen und gut schmecken, sondern zudem auch noch stickstoffbildende Leguminosen sind und den Boden anreichern, sollten sie in keinem Garten und auf keinem Balkon fehlen


Steckbrief

Sorte:Sugar Boys“ , niedrige, reichtragende Knackerbse mit vorzüglichem Geschmack, roh ebenso gut wie kurz gedünstet

Sorte:Delikata“ , frühe Sorte, die viele große, mittelgrüne Hülsen trägt. Gedünstet oder püriert sind sie eine Delikatesse. Die zuckersüßen Körner lassen sich gut auspulen und einfrieren

Tipp: Die Pflanzen unbedingt regelmäßig ernten, dann bilden sich sehr lange neue Blüten und Hülsen

samentüten
Empfehlenswerte Adressen für Saatgut

Aussaat:

  • März bis Mai, Folgesaaten bis Juni möglich
  • Saattiefe 3 – 4 cm
  • Keimung bei mindestens 4 – 8°C
  • Keimdauer 10 – 20 Tage
  • direkt in die Erde oder in Töpfen vorziehen
  • Abstand in Reihen 3×30 cm
  • humoser, nicht zu schwerer Gartenboden
  • Rankhilfen sind sehr zu empfehlen

Familienzugehörigkeit: Schmetterlingsblütler

Balkongeeignet: ja, im Kübel

Kulturdatenblatt 2016:
– Aussaat ins Beet am 16.4.
– alles hat wunderbar gekeimt, die Erbsen haben sich ein bißchen in die Höhe gereckt…
– …und über mehrere Nächte war alles zerfressen, zerstückelt, zerlegt
– Nachsaat im Mai ins Hochbeet: das gleich Trauerspiel. Ich tippe auf Mäuse, Schnecken oder den Hasen

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