Bei uns jagt man im Moment keinen Hund vor die Tür. Der Schnee schmilzt, und der Regen setzt noch eins von oben drauf. Lecker! In solchen Fällen lohnt sich ein Blick in den Kühlschrank nach verwertbaren Gemüseresten und in den Vorratsschrank nach einer Dose Cannellini-Bohnen sowie Nudeln. Bei uns haben sich nach den Pastakursen einige getrocknete Nudelreste vom Ravioli-Ausrollen angesammelt, die auf diesen Moment nur gewartet haben. Jetzt kommt ihr Auftritt in einer einfachen, dennoch sehr schmackhaften Suppe, die in Italien eigentlich ein Klassiker ist: Pasta e fagioli.Ich habe dann doch noch 2 Wirsingblätter und einen halben Porree mit hineingeschmuggelt.
Nach einer halben Stunden sitzt man vor einem dampfenden, duftenden Teller, blickt in den trostlosen Februar hinaus – und alles ist gut!

Zutaten: (4 Portionen)
400 g Cannellini (evtl. aus der Dose)
1-2 Tassen getrocknete Nudelreste (oder andere Nudeln)
6 Cocktailtomaten, halbiert
1 Zwiebel, gewürfelt
½ Porree, in kleine Stücke
2 Wirsingblätter, kleingeschnitten
1 Möhre, in kleine Würfel
1 Knoblauchzehe, gehackt
5 EL Olivenöl
Lorbeerblatt
1 TL Rosmarin, gehackt
Chili
Meersalz
Pfeffer
Alle Zutaten außer den Bohnen und Nudeln in einem Topf in Olivenöl anschwitzen. Nach 5 Minuten ca. 700 ml Wasser hinzufügen und mit Deckel weitere 5 Minuten köcheln lassen.
Bohnen und Nudeln hinzufügen. Wenn die Nudeln (nach 5-10 Minuten) weich sind, ist die Suppe fertig.