Kerbel (Anthriscus cerefolium)

Den Kerbel, den ich früher im Topf für die Frankfurter Grüne Sauce gekauft habe, fand ich immer relativ nichtssagend. Von Anisgeschmack war wenig zu spüren. Letztes Jahr habe ich meine Tütchen dann gegen Schnecken im Garten verstreut, hatte ihn schon vergessen und plötzlich entwickelten sich ganze Büsche, die mich vor das Problem stellen, wohin damit. Da man ihn nicht gut aufbewahren kann, landete er größtenteils auf dem Kompost. Leider.

Dieses Problem hätte ich heute nicht mehr. Das Rezept für eine leckere Kerbel-Suppe habe ich in petto. Aus dem Beet schmeckt er tatsächlich auch zart nach Anis. Zur Schneckenabwehr ist er nur bedingt tauglich.


Steckbrief

Aussaat: März – August, immer wieder satzweise aussäen für fortlaufende Ernte; einjährig

Standort: lockerer Boden, halbschattig, ausreichend Feuchtigkeit

Ernte: Pflanze immer wieder kräftig zurückschneiden, da die jungen Blätter und Triebe am schmackhaftesten sind

Familienzugehörigkeit: Doldenblütler

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