Leckere Kohlrabi-Hafer-Bratlinge

Ein klarer Fall für die Küchenmaschine: Den Hafer schroten, Gemüse und Käse fein hobeln und schon hat man den Großteil der Arbeit erledigt. Der Rest ist Kleinkram. Mir kommt das wie gerufen, da ich in diesen Tagen zwischen Haus und Beeten pendele und wenig Zeit zum Kochen habe. Diese knusprigen und gleichzeitig saftigen Taler kann man nämlich warm oder kalt zwischendurch essen, wenn man eine kleine Pause braucht. Sie stürzen einen in kein Energie-Tief, sie sind leicht, gesund und man kann gleich den frischen Schnittlauch, der jetzt im Garten sprießt, mit verarbeiten.

Wer einen Rest von gekochtem (Natur-) Reis im Kühlschrank hat, verarbeitet den, das schmeckt auch gut und geht schnell. Ich habe meinen Hafer geschrotet, weil mir in dem Moment dessen Garzeit von 45 Minuten zu lang war.


Zutaten: (ca. 12-15 Stück)
100 g Hafer, geschrotet (alternativ: gekochter Reis v. Vortag)
250 ml Gemüsebrühe
3 EL Gomasio od. gerösteter Sesam
300 g Kohlrabi, geschält, geraspelt
100 g Möhren, geraspelt
2 Frühlingszwiebeln, kleingeschnitten
100 g Quark
100 g Bergkäse
1 Ei
3-5 EL Haferflocken
Schnittlauch, kleine Röllchen
1 TL Kurkuma
Meersalz
Pfeffer
Bratfett

Die geraspelten Gemüse leicht salzen und in ein Sieb geben. Dort sollen sie Wasser ziehen. Gemüse nach einer Weile so gut wie möglich ausdrücken. Das erleichtert nachher das Formen des Teigs.

In der Zwischenzeit den Hafer schroten und 20 Minuten in Gemüsebrühe ausquellen lassen, nachdem er zuvor aufgekocht wurde. Auskühlen lassen.

Für den Teig den Hafer mit Gemüse, Sesam, Frühlingszwiebeln, Quark, Bergkäse, Ei, Schnittlauch und Haferflocken in eine Schüssel geben. Kurkuma, Salz und Pfeffer dazu und alles mit einem Löffel oder den Händen vermischen.

In einer Pfanne Bratfett erhitzen. Am besten direkt mit einem Löffel vom Teig Nocken abstechen und in das Fett setzen, danach ggf. in Form drücken. Von beiden Seiten bräunen. Mit dem kompletten Teig so verfahren.

Wer mag, isst Ketchup oder Kräuterquark dazu.

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