Rote-Bete-Schokokuchen

Wenn ein Mensch wie Nigel Slater einen Rote-Bete-Schokokuchen bäckt, muss man ihm zunächst erstmal blind vertrauen. Rote Bete? Im Kuchen? Anfängliche Zweifel kann man mit dem Argument aushebeln, dass es Möhren im Rüblikuchen schließlich auch zu Berühmtheit gebracht haben.

Nigel Slater ist gebürtiger Engländer, berühmter Food-Journalist mit Kultstatus, Autor und Koch. Er hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht, für die er ausgezeichnet wurde. Er liebt ausdrücklich den Genuss und gutes Essen. Und – das finde ich natürlich besonders toll – er hat einen eigenen Küchengarten im Norden Londons, wo er lebt.

Welches Argument braucht es also noch, um sich auf die rote Bete zu stürzen? Keines!

Und das Ergebnis? Der Kuchen schmeckt so wie er aussieht: nach dunkler Schokolade und angenehmer Süße, viel Natursüße sozusagen, er ist kompakt und angenehm feucht in seiner Konsistenz und hat eine wunderschöne Farbe.

PS: Und schmeckt übrigens kein bißchen nach roter Bete, falls das etwa jemand befürchtet haben sollte



Zutaten
: (1 Springform)
200 g Butter
250 g Rote Bete, gekocht und gepellt
200 g dunkle Schokolade (70%)
4 El heißer Espresso
135 g (Vollkorn-)Mehl
3 El Kakao
1 Päckchen Vanillezucker
5 Eier, getrennt
1 Prise Meersalz
190 g Rohrohrzucker
Crème fraîche oder Schlagsahne zum Servieren

Backofen auf 180° C Umluft vorheizen. Eine Springform an den Rändern fetten, den Boden mit Backtrennpapier auslegen.

Butter und Schokolade über dem heißen Wasserbad oder im warmen Ofen schmelzen lassen.

Rote Bete pürieren und mit heißem Espresso  und Zucker unter die Schokolademasse rühren. Dann folgen die Eigelbe, die ebenfalls untergerührt werden.

Mehl und Kakao mischen und unter die Schokomasse heben.

Die Eiweiße mit der Prise Salz sehr steif schlagen und portionsweise in den Teig mit einem Teigspatel unterheben.

Die Masse in die Form füllen und 40 Minuten backen lassen. Am besten den Holzstäbchentest machen, um festzustellen, ob der Teig durchgebacken ist. Es sollte nichts mehr daran kleben. In der Form auskühlen lassen.

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6 Kommentare Gib deinen ab

  1. Sarah sagt:

    Hallo zusammen,

    welche Größe hat denn die Springform?

    VG Sarah

    1. anna sagt:

      Hallo Sarah, ich nehme dafür die ganz normale in der Größe 25 cm Durchmesser.

  2. Gitta Schröder sagt:

    fantastisch: schöne dunkle Farbe, den erdigen Geschmack führt man auf dunkle Schokolade zurück, wenn man das Geheimnis nicht kennt, locker, saftig, nicht zu süß

    1. anna sagt:

      Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen – eine sehr gute Beschreibung. Ich freue mich…

  3. Anahid sagt:

    Hallo Anna,
    gerade habe ich dieses leckere Kuchenrezept entdeckt. Ich bin keine Espresso-Trinkerin. Was kann ich statt dem Espresso alternativ nehmen?

    1. anna sagt:

      Hallo, ich würde den Espresso dann einfach weglassen… der Kuchen wird trotzdem gut. Eventuell noch 4 Esslöffel einer anderen Flüssigkeit hinzufügen: Milch, heiße Schokolade, Instantkaffee etc.

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