Ganz klassisch: Apfel Tarte Tatin

Apfeltarte ist die Mutter aller Tartes und schmeckt himmlisch nach Butter und karamellisierten Äpfeln. Der Klassiker ist eigentlich einfach zu machen. Man sollte jedoch eine Tarteform haben, weil aus einer normalen Springform das Karamell und der Saft des Obstes herauslaufen würde. Es befindet sich ja während des Backens auf dem Boden der Form.

Ich habe den Kuchen bewußt nicht besonders süß gemacht. Hat man sehr saure Äpfel oder mag die Tarte lieber ganz süß, kann man diese beim Belegen mit etwas Zucker bestreuen.

Dazu: Schlagsahne



Zutaten
: (1 Tarteform)
Mürbeteig:
200 g Mehl
100 g weiche Butter
3 El Zucker
1 Ei
1 Prise Meeersalz

Belag:
400 g Äpfel, geschält und in Scheiben geschnitten
80 g Rohrohzucker
50 g zerlassene Butter

Zuerst den Mürbeteig herstellen: dafür alle Zutaten miteinander verkneten, in eine Folie wickeln und etwas ruhen lassen. Danach auf der Folie ausrollen, das erleichtert nachher das Aufbringen auf die Äpfel.

Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.

Die Äpfel schälen, am besten mit einem Apfelstecher entkernen und quer in dünne Scheiben schneiden.

In einem kleinen Topf die Butter zerlassen, den Zucker hineinrühren und vorsichtig auf mittlerer Hitze karamellisieren lassen. Die Masse ein paar Minuten köcheln lassen bevor man sie in die gefettete Tarteform gießt und verteilt.

Die  Apfelscheiben von der Mitte her in der Form verteilen, die weniger schönen Apfelstücke legt man einfach in die Fugen oder an den Rand und legt schließlich den ausgerollten Teig darauf.

Im Ofen etwa 30 Minuten goldbraun backen, herausnehmen und dann 10 Minuten auskühlen lassen.

Nun wird es spannend: am besten einen Teller in der Größe der Form auf den Teig legen und alles energisch umdrehen. Die Tarte weiter auskühlen lassen. Wenn sie nur noch lauwarm ist, kann man sie anschneiden.

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