Orecchiette mit Palmkohl in Parmesancreme

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Ein Gericht mit nur ganz wenigen Zutaten, aber ganz viel Geschmack. Es ist die Abwandlung eines Rezepts vom britischen Sterne-Koch Theo Randall, der die Sauce mit Spinat zubereitet hat. Spinat kann also wunderbar als Alternative zum Palmkohl genommen werden



Zutaten
: (4 Personen)
Orecchiette
1 Bund Palmkohl (Cavolo Nero)
(alternativ: 400 g frischer Spinat)
2 Knoblauchzehen, in dünne Scheiben geschnitten
200 ml Sahne
30 g Parmesan, ganz fein gerieben
1 Eigelb
Meersalz
Pfeffer

Palmkohl kann auch durch Spinat ersetzt werden

Orecchiette in Salzwasser al dente kochen.

Das Grün vom Palmkohl von den Mittelrippen streifen. Blätter in wenig Salzwasser 7 Minuten blanchieren, abgießen, ohne das Gemüse auszudrücken und beiseite stellen. Danach fein hacken. Die Flüssigkeit im Gemüse enthält viel Aroma und sollte deshalb auch zum Einsatz kommen.

In einem größeren Topf die Sahne mit den Knoblauchscheiben köcheln lassen bis sie weich sind und duften. Den Topf vom Herd nehmen. Jetzt wird der Parmesan zur heißen Sahne gegeben, in der er schmilzt.

Nun das verquirlte Eigelb unter die Sauce rühren, die damit schön eindickt. Stellt man nun den Topf auf den Herd, sollte der Inhalt nicht kochen, sonst gibt´s Rührei. Also nur bei ganz kleiner Hitze weiterarbeiten.

Palmkohl hinzufügen und alles mit Salz und Pfeffer gut abschmecken.

Die gekochten Nudeln mit etwas heißem Nudelwasser zu der Sauce geben und alles gut umrühren bis Sauce und Nudeln eine schön cremige Konsistenz bekommen. Jetzt kann gegessen werden.

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3 Kommentare Add yours

  1. Nina sagt:

    Von Palmkohl habe ich bei dir zum ersten Mal gehört. In welche Richtung geht der geschmacklich? Und das Wichtigste: Wo bekomme ich den? Habe ich im Supermarkt/Biomarkt noch nie gesehen und müsste mich auf dem Wochenmarkt erstmal auf die Suche machen…

    1. anna sagt:

      Hallo,
      Palmkohl ist der italienische Verwandte unseres Grünkohls. Er heißt so, weil er im Wuchs wie eine kleine Palme aussieht, vor allem, wenn man anfängt, ihn von unten nach oben zu ernten. Er schmeckt feiner und ich würde sagen, etwas nussig. Man muss ihn nicht lange garen (wobei auch der Grünkohl in der Zwischenzeit nicht mehr wie früher 3 Stunden gekocht wird). In Süddeutschland wird er auf Wochenmärkten mehr verbreitet sein als hier im Norden, doch wurde er auf den „besseren“ Märkten in HH schon gesichtet. Ebenso im Bioläden eher als im Supermarkt (in unserem Bioladen habe ich ihn diese Woche das erste Mal entdeckt). Er lässt sich auch leicht selbst ziehen und über mehrere Wochen ernten. Wenn man keinen Garten hat, dann als dekorative Pflanze auf dem Balkon.

      1. Nina sagt:

        Super, danke für die ausführlichen Infos. Dann mache ich mich mal auf die Suche. 🙂

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