Traditionell: Dampfnudeln mit Kompott

Dampfnudeln gehören zu den Gerichten, die zumindest in Bayern und Schwaben schon eine lange Tradition haben, die man aber nur noch essen kann, wenn man sie selbst zubereitet. Oder in die Spitzengastronomie geht, wo solch alte Rezepte auch gerne wiederbelebt werden. Sie schmecken wunderbar nach Hefe, sind innen schön locker und einfach nur lecker.

Dampfnudeln sind verwandt mit den Hefeklößen, nur dass sie im Topf gedämpft werden und dann einen knusprigen Boden bekommen. Ich kenne sie mit Vanillesauce, meine Kinder essen sie aber lieber mit einem obstigen Begleiter. Das soll mir nur recht sein.

Da Dampfnudeln recht sättigend sind, bleiben bei uns meistens welche übrig. Die werden später auch gerne kalt wie Milchbrötchen mit einem süssen Aufstrich oder sogar ohne alles gegessen.


Tipp: dazu passt bestens Kompott oder Apfelmus – oder Vanillesauce
Zutaten
: (6 Personen)
500 g Mehl
40 g frische Hefe
2 Tl Zucker
50 g Butter
1 Prise Meersalz
200 ml Milch
2 Eigelb

400 ml Wasser
1 EL Honig oder Zucker
1 Prise Meersalz
50 g Butter

Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde in die Mitte drücken. Dort hinein die Hefe bröckeln und mit dem Zucker vermischen. Milch mit Butter leicht erwärmen bis die Butter schmilzt, in die Mulde schütten und mit etwas Mehl einen Vorteig zusammenrühren. 20 Minuten gehen lassen.

Zu dem Mehl nun die Eigelbe geben und von Hand alles verkneten, bis sich der Teig aus der Schüssel löst und nicht mehr an den Fingern klebt. 12 Kugeln formen. Weitere 40 Minuten an einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen.

400 ml Wasser, Butter, Salz und den Honig in einen großen Topf geben und zum Kochen bringen. Hitze reduzieren, die Teigkugeln hineinsetzen und mit geschlossenem Deckeln 20 Minuten vor sich hinschmurgeln lassen. Wichtig ist, den Deckel die ganze Zeit auch geschlossen zu halten!

Wenn die Flüssigkeit verdampft ist, den Deckel abnehmen und noch 10 Minuten weitergaren, bis sich ein krosser Boden gebildet hat.

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