Feldsalat (Valerianella locusta)

Rapunzel, Nüssli, Mäuseöhrchen, Hasenöhrchen, Vogelsalat… das sind schon beinahe zärtlich klingende Bezeichnungen für den gewöhnlichen Feldsalat, der uns schon in alten Märchen begegnet. Ab dem Mittelalter wurden die Wildarten als Herbst- und Wintergemüse gesammelt und erst im 20. Jahrhundert gezielt angebaut. Während die alten Sorten die Kälte brauchen, um gut zu wachsen, ist der Anbau mit den neuen Sorten heute eigentlich das ganze Jahr über möglich. Hitze mag er trotzdem noch nicht.


Steckbrief

Sorte:Verte à coeur plein„,  dunkelgrüne, mittlegroße, kurze ovale Blätter. Gute Gesundheit und Widerstandsfähigkeit. Gut geeignet zum Überwintern im Freiland; nicht für Gewächshaus. Sehr geschmackvoll. Geerntet werden immer die äußeren Blätter, dann wächst er weiter nach.

Mein Nachbar hat diesen Feldsalat mit Saatband im August gepflanzt. Im Februar sieht er dann so aus...
Mein Nachbar hat diesen Feldsalat als Saatband im August gepflanzt. Im Februar sieht er dann so aus…

Aussaat und Kultur:

  • Juli bis September
  • Dunkelkeimer
  • Keimung ab 15 – 20° C
  • Keimdauer 8 – 20 Tage
  • 1 – 1,5 cm tief säen
  • Abstand in Reihen 15 x 2 cm

Familienzugehörigkeit: Baldriangewächse

Balkongeeignet: ja

Kulturdatenblatt 2016:
– letzten Herbst zu spät gesät, deshalb nur ganz mickrige Ernte

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