Was hier so nach Schokolade aussieht ist in Wirklichkeit ein dunkles Buchweizenvollkornmehl, das ich aus Italien mitgebracht habe. Da hatte ich wohl mal wieder einen meiner vernunftbetonten Vollkornanfälle, wie sie ab und zu mal vorkommen. Bei uns ist eher das helle verbreitet, das feiner im Geschmack ist. Aber damit konnte ich meine süße Waffelvariante wenigstens guten Gewissens kreieren. Ich habe ihr ganz viel Zimt eingehaucht, das durch die Wärme beim Backvorgang wunderbar zu duften beginnt. Die Waffeln habe ich mit viel fruchtiger Orangenmarmelade gegessen. Ein Genuss! Sogar mein Mann hat sich entgegen seiner Vorlieben darüber hergemacht – mit süßer Erdbeermarmelade. Noch vernünftigere Menschen greifen zu Apfelmus.

Zutaten: (2 Personen)
150 g Kürbis (gekocht und zermust)
1 Ei
150 g Buchweizenmehl
Hafermilch nach Bedarf
½ TL Backpulver
1 TL Zimt
2 EL Rohrohrzucker
1 Vanillezucker
20 g Butter
Ich verquirle sämtliche Zutaten in einer Schüssel. Wenn der Teig je nach Mehl zu trocken erscheinen sollte, gebe ich einen Schluck Milch dazu, aber flüssig sollte er nicht werden.
Das Waffeleisen aufheizen. Eventuell wenig Butter auf das Eisen geben, dann den Teig esslöffelweise darauf. Ausbacken, bis die Waffeln leicht gebräunt und knusprig sind.
Mit Marmelade oder Apfelmus genießen.