Minestrone aus Laigueglia

Laigueglia ist ein hübscher kleiner Badeort an der ligurischen Küsten Italiens, gleich neben dem etwas bekannteren Alassio. Dort tobt im August der Bär, vor allem der aus Mailand und Turin, ansonsten sind die beiden Städtchen aber ruhig und entspannt.

Ausserhalb der Saison hat man glücklicherweise keinerlei Probleme in einem der guten Restaurants einen Tisch zu bekommen. So auch im „Le Canard“ bei den Brüdern Tino und Marco. Tino war früher Koch im Hamburger Michelin-besternten Restaurant „Le Canard“, von dort hat er den Namen einfach mit nach Italien genommen und kocht auch hier spitzenmäßig weiter.

Gut, für Vegetarier ist die Auswahl nicht riesig, aber das, was man bekommt, ist toll. Zum Beispiel diese Minestrone, von der ich behaupten würde, dass es bisher die beste war, die ich gegessen habe. Warm und schmackhaft und mit schöner Textur. Die Grundlage bilden Gerste und verschiedenen Hülstenfrüchte.



Zutaten: (4 – 6 Personen)
200 g Rollgerste (Graupen)
1 kleine Dose Bohnen, gemischt
1 Zwiebel, klein gewürfelt
1 Möhre, klein gewürfelt
2 Kartoffeln, in kleine Stücke geschnitten
4 Stängel Petersilie, gehackt
1 Frühlingszwiebel, in Röllchen geschnitten
1 Lorbeerblatt
1 Prise Pimentòn de la Vera (für den Räuchergeschmack)
Meersalz
Pfeffer
Olivenöl
1,5 l Wasser (alternativ: Gemüsefond)
3 El Gemüsebrühe gekörnt


In einem großen Topf das Olivenöl erhitzen und darin die Zwiebeln, Möhren, Kartoffeln, das Lorbeerblatt und die Gerste etwa 5 Minuten lang anschwitzen. Nun fügt man das Wasser mit gekörnter Gemüsebrühe bzw. den Fonds hinzu und lässt alles etwa 30 Minuten köcheln. Mit Salz, Pfeffer und Pimentòn de la Vera würzen.

Mit dem Pürierstab nun die Suppe leicht pürieren, so dass alles cremig und dick wird und dennoch eine Textur erhalten bleibt. Man fügt etwas Petersilie und Bohnen hinzu, lässt auch diese kurz mitköcheln, schmeckt nochmals ab und serviert mit Petersilie und Frühlingszwiebeln bestreut.

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