Rote Bete Dip mit Meerrettich

Dieser Dip überrascht alle, die die olle Rote Bete sonst am liebsten links liegen lassen. Sogar die Freunde unserer Kinder, die in ihrem Leben noch nie Rote Bete gegessen haben, heben den Daumen. Rote Bete führt zu Unrecht ein Schattendasein, sie ist ein bißchen das hässliche, traurige Aschenputtel unter den ganzen Edeldamen. Nicht hier. Dieser süßlich-fruchtige Dip passt zu Brot ebenso gut wie zu Möhren- und Gurkenstreifen. Der Meerrettich bleibt dezent im Hintergrund und verleiht einen besonderen geschmacklichen Akzent.


Zutaten: 2 Rote Bete mittelgroß, 150 g Nüsse (Sonnenblumenkerne und/oder Cashewnüsse), 50 – 100 g frischer Meerrettich (nach Geschmack und Schärfe), 2 El Essig (Himbeer od. Balsamico), Saft einer halben Zitrone, 1 Prise Kreuzkümmel, 2 El gerösteter Sesam (Gomasio), Salz

Den Backofen auf 200 °C vorheizen und die halbierten Rote Bete mit der Schnittseite nach unten in eine feuerfeste Form geben. Etwa 40 – 45 Minuten garen. Wenn die Rote Bete fertig ist, die Haut entfernen und kleiner schneiden. (Alternativ kann man die Rote Bete auch schälen, in Viertel schneiden und in etwas Wasser dünsten. Bei dieser Garmethode geht leider etwas von dem Aroma verloren.)

Meerrettich schälen und reiben – das kann ein bißchen schwierig sein – und mit etwas Zitronensaft beträufeln.

In einer Küchenmaschine oder mit dem Pürierstab die Hälfte des Meerrettichs, Rote Bete, Nüsse, Essig, Zitronensaft, Kreuzkümmel, Sesam und Salz zu einer feinen Masse verarbeiten. Eventuell 1 – 2 El Wasser hinzufügen, damit sie geschmeidiger wird. Wenn man es schärfer möchte, esslöffelweise Meerrettich dazu geben und immer wieder abschmecken.

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2 Kommentare Add yours

  1. Lisa P sagt:

    Ich liebe den Rote Bete Dip! Ich habe ihn sowohl auf frisch gebackenem Brot, als auch mit Möhrensticks probiert und er schmeckt einfach super. Tolle Alternative zu den normalen Kräuterdips, die man sonst mit Gemüse isst! Der Meerrettich bringt eine dezente Schärfe mit rein und rundet den Dip perfekt ab.

    1. anna sagt:

      Toll, das freut mich sehr! Man kann ihn übrigens auch gut zu Kartoffeln usw. essen. Gebackenes Brot ist auch eine gute Idee.

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