Wandelbar: Kürbis-Plinsen

Ein Kürbis wird ja selten komplett verspeist, ausser man macht daraus eine Suppe. Dabei kann man ihn so vielseitig einsetzen. Ich röste ihn meistens im Backofen und benutze ihn dann für zwei, drei unterschiedliche Gerichte, als Füllung, für Gnocchi, Quiche, Muffins oder andere Dinge. Oder für diese Pfannküchlein.

Ursprünglich kommen sie aus Russland, heissen dort Blini und werden auf der Grundlage von Buchweizenmehl und mit Hefe hergestellt. In der Sächsischen Küche kennt man sie als Plinsen und fügt Quark hinzu. Wir machen sie mit Gemüsepüree, in diesem Fall aus Kürbis, geben ihnen einen pikanten Touch und übergießen sie mit der auch für Gnocchi und andere Gerichte bewährten Knoblauch-Salbei-Butter. 

Ganz schöne Wandlungskünstler, diese Plinsen.



Zutaten
: (4 Personen oder 18 Stück)
300 g Kürbis
200 g Mehl
1 Tl Backpulver
100 g Käse gerieben, z.B. Parmesan, Appenzeller, Emmentaler
100 g Schmand oder Joghurt
2 El Milch
2 Eier
Meersalz
Pfeffer, evt. Chiliflocken
Fett zum Ausbacken
Butter
Salbei
Knoblauch

Kürbis bei 200°C Umluft im Backofen in ca. 30 Minuten rösten. Herausnehmen und auskühlen lassen. 300 g davon abwiegen.

Kürbis pürieren und mit den Eiern, dem Schmand, den Gewürzen, dem Käse und dem Mehl gut mit dem Quirl vermischen. Falls der Teig zu fest ist, etwas Milch hinzufügen.

In einer Pfanne das Bratfett erhitzen und die Plinsen nach und nach von beiden Seiten anbraten. Die fertigen Küchlein im Ofen warmhalten.

Die Butter mit Salbei und durchgedrücktem Knoblauch in einem kleinen Topf bräunen und über die Plinsen verteilen.

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