Schnelle Kürbiswaffeln mit Parmesan und süß-sauren Zwiebeln

Zu den bedauerlichen Dingen, die mit dem Auszug der Kinder einhergehen, gehören auch kleine Änderungen bei unseren Essgewohnheiten. Zum Beispiel gab es bei uns früher zum Ende der Woche mehr oder weniger regelmäßig süße Hauptgerichte. Zwetschgenknödel, Ofenschlupfer, Pfannkuchen, Heidelbeerplinsen, Waffeln, all diese leckeren Speisen fehlen mir heute, aber mein Mann macht sich daraus nichts, und für mich alleine bereite ich sie nicht zu.

Dennoch war kürzlich mein Appetit auf Waffeln ausschlaggebend für dieses Rezept, das man zunächst ein bisschen als Kompromiss begreifen sollte. Da ich noch Kürbisreste hatte, habe ich daraus einfach schnell ein paar Waffeln gebacken, die nach Parmesan und Rosmarin schmecken. Ist schließlich auch lecker (und vernünftiger)! Und den Rest wollte ich dann zu einer süßen (unvernüftigen) Variante verarbeiten, allerdings erst am nächsten Tag, weil wir von den Parmesanwaffeln doch erst einmal gut gesättigt waren.

Zusammen mit den süß-sauren Zwiebeln und Rucola


Zutaten: (2 Personen)
200 g Kürbis (gegart und zermust)
Rosmarin, gehackt
2 Eier
2 EL Hafermilch
150 g Mehl (Dinkel Typ 630)
½ TL Backpulver
2-3 EL Parmesan, gerieben
40 g Butter
Meersalz
Pfeffer

Ich verquirle alle Zutaten in einer Rührschüssel mit dem Handmixer zu einem Teig. Er sollte nicht flüssig, eher zähflüssig sein, aber auch nicht zu trocken. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, wobei man berücksichtigen sollte, dass der Geschmack des Parmesans erst durch die Hitze beim Backen richtig zur Geltung kommt.

Das Waffeleisen aufheizen, eventuell noch etwas Butter auf die Platte geben und darauf esslöffelweise den Teig. Knusprig ausbacken, bis die Waffeln leicht gebräunt sind und mit Rucola und Zwiebeln belegen.


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