Fruchtiger Abschluss: Orangen-Vanillle-Creme

Kürzlich bei meinem letzten Rückflug aus Italien, hatte ich mein Handgepäck kiloweise mit den Orangen aus meinem Garten vollgestopft. Ich wollte sie nicht am Baum hängen lassen. Natürlich kann man sie einfach so essen, aber mir kommen auch leckere Kuchen, Eis und Marmelade in den Sinn. Oder eine Orangencreme als Nachtisch, so eine Art Frucht-Mousse. Danach war mir für mein Abendessen mit meinen Freundinnen. Die Kunst besteht eigentlich nur darin, die Fruchtmasse zu binden. Das geht mit Agar-Agar oder wie hier mit Stärke.

Um ein paar Kalorien zu klemmen und dafür mehr Proteine ins Spiel zu bringen, habe ich Skyr benutzt. Jeder andere Frischkäse oder Mascarpone gehen natürlich auch. Jedenfalls schmeckt die Orangencreme richtig gut.


Zutaten: (8 Portionen)
3 Bio-Orangen, Abrieb und Fruchtfleisch (ca. 350 g)
1 Packung Vanillepuddingpulver
3 EL Zucker
250 g Skyr (oder Ricotta, Frischkäse o.ä.)
200 ml Sahne
1 TL Vanillezucker
für die Deko: gehackte Pistazien und Orangenscheiben

Für die Orangencreme zunächst die Orangenschale mit einer Reibe abreiben, die restliche weiße Haut der Schale abziehen . Das Fruchtfleisch in Stücke teilen. Möglichst alle Kerne entfernen, pürieren.

300 ml von der Orangenmasse in einen kleineren Topf geben und aufkochen. Puddingpulver und Zucker glattrühren und den Rest vom Püree untermischen.

Sobald die Orangenmasse kocht, das angerührte Puddingpulver dazugeben und glattrühren. Kurz leicht köcheln, damit sich die Stärke auflöst, dann vom Herd nehmen und die Creme leicht auskühlen lassen.

Den Frischkäse mit dem Handrührer luftig aufschlagen. Mit der lauwarmen Orangencreme vermischen.

Sahne mit Vanillezucker steif schlagen, dann löffelweise die Orangencreme unterrühren.

In kleine Gläschen oder eine Schale umfüllen und für mindestens eine Stunde kühl stellen. 

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