Ich war kurz versucht, in die Überschrift „Reste-Gemüse“ zu schreiben. Doch ich finde, das rückt dieses Gericht gedanklich in die falsche Ecke, in die Reste-Ecke eben, den Wühltisch, zu den Dingen, die eigentlich niemand mehr will, aber weil sie so billig sind, macht man eben sein Schnäppchen, doch richtige Freude bereiten sie nicht.
Ganz im Gegensatz hierzu. Dieser Reis bereitet schon deshalb Freude, weil er nicht nur besonders gut schmeckt und Platz für viele leckere Gemüse bietet, sondern weil er auch im Handumdrehen zubereitet ist.
Ich habe tatsächlich meine Reste darin verarbeitet: neben Brokkoli, Champignons und Paprika hatte ich auch noch gekochten Reis. Und weil ich Appetit darauf hatte, habe ich Kichererbsen, Mais und Cashews dazugepackt. Das passt einfach so wunderbar, auch farblich.

Zutaten: (2 Personen)
1 Tasse gekochter Basmatireis
1 Stück Brokkoli, in kleine Röschen
1 Stück Spitzpaprika, in Stücke
1 Handvoll Champignons, in dicke Scheiben
1 Tasse Mais
1 Tasse Kichererbsen, gekocht
2 Knoblauchzehen, gehackt
1 Stück Ingwer, gehackt
Chiliflocken (oder frisch)
20 g Butter
½ TL Kurkuma
Meersalz
2 EL Cashewnüsse, am besten geröstet
In einem schweren Topf erhitze ich die Butter, füge Knoblauch, Ingwer und Chili hinzu, warte bis alles duftet, dann Brokkoli, Paprika, Champignons und Mais, und rühre alles gut um. Bei mittlerer Hitze schwitze ich das Gemüse an, indem ich den Deckel auf den Topf setze und für etwa eine halbe Minute warte. Dann muss ich nachsehen, was sich im Topfinneren so tut. In der Regel bildet sich ein wenig Flüssigkeit und ich bin zufrieden. Ich streue Salz darüber. Da ich das Gemüse knackig mag, kommen als nächstes gleich der Reis und die Kichererbsen dazu, ich erhitze alles, und mache mit Kurkuma alles schön gelb. Nochmal abschmecken, Cashews darüber, fertig.